DGFP-Kongress: BDVT wie ein blauer Magnet
Offenbar nicht nur, was das optische Erscheinungsbild anging: Gespräche am Stand und Kontaktgespräche an anderen Ständen zeigten, dass der BDVT ein sehr gutes Image genießt und als Gesprächspartner willkommen ist. Daraus lässt sich noch mehr machen, waren am Ende die BDVT-Vizepräsidentin Christa Mesnaric, Claus von Kutzschenbach und Birgit Ristau überzeugt. Obwohl die Messe die Erwartungen der meisten Aussteller diesmal nicht ganz erfüllte, wurden in Wiesbaden zwei neue Mitglieder feierlich willkommen geheißen: Claudia Uhrmeier und Claudia Hoboldt. Während der zweitägigen Messe wurden immerhin 47 Anträge für die Mitgliedschaft im BDVT ausgegeben.

Zufrieden mit dem BDVT-Auftritt waren auch die Mitaussteller am BDVT-Stand:

Claus von Kutzschenbach, cvk-consulting, Wiesbaden
Dr. Nicole Jeannine Lehmann, MitMensch!, Paderborn
Christa Mesnaric, MichlGroup, Weßling bei München
Björn Michalik, Pro-Talk, Oberhausen
Marion Schomacher, Frankfurt
Julia Schwarzer-Wild, Wild Consulting, Bonn
Christa Weidner, pw aktiengesellschaft, Aschheim
Dr. Jens Edmund Wilde, INSTITUTE4TRAININGS, Bad Aibling
Ulrike Wyrwich, MichlGroup, Weßling bei München
und Birgit Ristau, Leiterin der BDVT-Bundesgeschäftsstelle

Schwerpunkt der Wiesbadener Veranstaltung war natürlich der 18. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP), Düsseldorf. Fazit für Nicht-Personaler: Führung ist heute (wieder?) eines der wesentlichen Erfolgskriterien für Unternehmen. Ein gutes Beispiel dafür lieferte BMW-Personalvorstand Harald Krüger in seinem Plenumsvortrag: „Führung ist das, was den Unterschied zwischen guten und schlechten Unternehmen auszeichnet". Er konnte seinen Etat für Führungs-Trainings bei BMW im Krisenjahr 2009 um 300 Prozent aufstocken. - Wenn es doch nur ein bisschen mehr Firmen mit dieser Einstellung in Deutschland gäbe ...!

Neues Corporate Design, neue Kooperation mit Xing, neues Netzwerk für Nachwuchspersonaler („Young Professional Network), neues Kongressformat mit vielen interaktiven Elementen und rund 700 Kongressbesucher (Vorjahr 650) - das sind die wesentlichen Erfolge, die DGFP-Geschäftsführer Professor Gerold Frick in Wiesbaden der Presse vorstellte. Lufthansa-Vorstand Stefan Lauer, zugleich DGFP-Vorsitzender, meinte gar: „Wenn es so etwas gibt wie Google in Human Resources, dann reden wir von der DGFP".

Zurückgegangen ist dagegen die Zahl der Aussteller in der den Kongress begleitenden Fachmesse „Personal und Weiterbildung" (2010: 240 Aussteller, 2009: 270) und auch in einzelnen Themenbereichen ihrer Akademie musste die DGFP im vergangenen Jahr Rückgänge hinnehmen.

Drei Themen waren während des Kongresses besonders wichtig und wurden in parallelen Foren dreimal mit verschiedenen Referenten behandelt: Strategisches Personalmanagement, Führung und Employer Branding. Die Plenumsvorträge im Kongress durchzog wie ein roter Faden der Stolz der Personalmanager, einen wesentlichen Beitrag zur Abmilderung der Wirtschaftskrise geleistet zu haben - fairerweise wurde dabei die politische Unterstützung nicht verschwiegen.

Die DGFP e.V. vereinigt seit 1952 Personalverantwortliche aus Unternehmen, Wissenschaft und Beratung zu der unabhängigen Fachvereinigung für Personalmanagement. Sie hat heute rund 2.000 Mitglieder, ihre Mitgliedsunternehmen repräsentieren über 43.000 Personalverantwortliche.

 
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