26.06.2017

Digitalisierung, Achtsamkeit und digitale Unterstützung

Sich eine kurze Auszeit von der Digitalisierung zu nehmen fällt gar nicht so leicht. Gerade die ständige Erreichbarkeit fühlt sich überfordernd an, wir haben das Gefühl zu wenig auf uns zu achten. Eine kurze Auszeit zum bewussten Atmen und Wassertrinken nehmen wir uns selten. Deswegen ist es wichtig diese kleinen Dinge zur Routine werden zu lassen. Sie sind Teil einer digitalen Überlebensstrategie und ein persönliches Mittel gegen drohende Überforderung.

Achtsamkeit im digitalen Zeitalter – Tipps von Monika –Teil 2

In unserem zweiten Teil (hier geht es zu Teil 1 unseres Blogs) gibt Monika ein paar Tipps, die jeder unterbringen kann.

Mein Tipp zur Atemroutine

Beginne den Tag im Bett mit bewusstem Atmen. Beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke und beim Ausatmen senkt sich die Bauchdecke. Die Ausatemphase sollte länger, als die Einatemphase sein. Die beiden Sätze: Ich atme ein, ich atme aus, können die Atemroutine unterstützen.

Diese einfache Atemübung kann über den Tag verteilt wiederholt werden z.B. beim Händewaschen nach dem Toilettengang, im Auto an der roten Ampel. Schon kurze Atemphasen von wenigen Minuten mehrmals über den Tag verteilt, machen einen Unterschied.

 

Mein Tipp zur Wassertrinkroutine

Stelle deine persönliche Wassermenge für den Tag (mind. 2 Liter) und dein Lieblingsglas direkt an deinen Arbeitsplatz. Wenn du das Wasser ständig vor Augen hast, trinkst es sich leichter.

 

Mein Tipp zur digitalen Unterstützung

Als digitale Unterstützung zum Atmen und Trinken stelle ich diesmal zwei kostenlose Apps vor:

 

iBreathe – eine App zum Atmen

Mir Gefällt:

Die grafische Darstellung der größer und kleiner werdenden Farbblume

Der einfache und übersichtliche Aufbau.

Die Einstellungsmöglichkeiten in Sekunden: Einatmen, Halten, Ausatmen, Halten

Die Erinnerungsfunktion

 

Mein Wunsch:

Die App in Deutsch.

Die Wahlmöglichkeit, für die Zeitdauer der Atemsession insgesamt.

Die Wahlmöglichkeit, für mehrere Erinnerungen am Tag; aktuell kann ich eine Erinnerungszeit auswählen.

Die Wahlmöglichkeit den Text dauerhaft einblenden zu lassen; aktuell verschwindet der Text: Breathe in, Hold, Breathe out, Hold nach einigen Sekunden

  

Mein Wasser – eine App für den Flüssigkeitskonsum

Mir Gefällt:

Der einfache und übersichtliche Aufbau.

Mit einigen Angaben wird mein persönliches Tagesziel errechnet.

Die Erinnerungsfunktion

Mein Wunsch:                                                                                       

Für mich ist der Wasserkonsum das Wichtigste und erst danach interessiert mich der Flüssigkeitskonsum insgesamt. Ich wünsche mir eine Trennung zwischen Wasserkonsum und Flüssigkeitskonsum. Eine Übersicht über den reinen Wasserkonsum und eine weitere Übersicht über den gesamten Flüssigkeitskonsum inklusive Kaffee etc..

 

Es gibt ganz viele Möglichkeiten den eigenen Akku zu laden. Was ist deine Strategie im digitalen Zeitalter?

 

Autoren: Dr. Sandra Niedermeier (info (at) sandra-niedermeier.de) und Monika Tröppner (kontakt (at) life-potential.de )

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