29.05.2017

Rasante Entwicklungen in der Digitalisierung

Technologien entwickeln sich mit einer noch nie da gewesenen Geschwindigkeit. Teilweise fühlt es sich an, als wären die Technologien aus Star Trek zur Realität geworden. Wie vernetzt und digital wird unsere Gesellschaft werden? Wie viel schneller und effizienter machen uns die Technologien?

Was sind die Trends der Digitalisierung?

Die Hannover Messe 2017 zeigt fünf Trends für die Digitalisierung der Produktion, die auf dem Cisco Blog Deutschland genauer nachzulesen sind:

-       Künstliche Intelligenz wird zum Standard in jeder Werkshalle.

-       Motivierte und vernetzte Mitarbeiter werden wichtiger, genauso wie Flexibilität bei Arbeitszeit- und Ort.

-       Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) werden mehr genutzt.

-       Für das industrielle Internet der Dinge (IIoT) sollen Maschinen und Daten leicht verbunden werden. 

-       Sicherheit (Stichwort Cyber-Attacken) spielt eine größere Rolle.

Neben diesen Trends gibt es offensichtliche Entwicklungen, deren Dynamiken einen starken Einfluss auf unseren Alltag haben. Beispielsweise sorgen die modernen Kommunikationsmittel dafür, dass unsere Arbeitszeiten und Arbeitsorte praktisch keine Grenzen mehr kennen und wir auch am Wochenende immer und überall erreichbar sind.

Wie gehen wir damit um?

Wer sich im digitalen Zeitalter an die Spitze setzen will, wird schnell einsehen, dass trotz vieler technologischer Entwicklungen der Mensch in den Mittelpunkt zu stellen ist. Und genau hier zeigt sich eine Entwicklung, die interessant im Training, Coaching und Beratungsbereich ist: Es wird wieder mehr Achtsamkeit gefordert! Die Digitale Welt und deren schnelle Veränderungsdynamiken scheinen auch Überforderung und den Wunsch mit sich zu bringen, auch mal wieder zu sich selbst zu finden.

Achtsamkeit im digitalen Zeitalter – Tipps von Monika – Teil 1

Innehalten!!! „Ich, jetzt – keine Zeit“: bekomme ich oft zu hören. Im täglichen Spannungsfeld zwischen dem, was alles noch vor einem liegt und dem, was noch unerledigt auf einen wartet, bleibt oft keine Zeit zum Durchatmen.

Die Zeit zum Innhalten fehlt bzw. wir nehmen Sie uns nicht. Eigentlich weiß jeder, dass ein Motor gepflegt werden muss, damit er wie geschmiert läuft und zwar regelmäßig. Aber genau hier liegt der Knackpunkt. Der kleine Unterschied zwischen Wissen und tatsächlichem Tun. Im stressigen Alltag bleibt für uns selbst keine Zeit. Ich kann verstehen, dass nicht in jeden Tag eine Stunde Meditation oder Workout gequetscht werden kann. Aber die kleinen Dinge sind noch viel wichtiger, weil die regelmäßige Pflege den Unterschied macht.

Ich möchte an dieser Stelle nur 2 Möglichkeiten nennen die jeder zur täglichen „Pflege“ nutzen kann: Atmen und Wasser trinken. Eigentlich ganz einfach, aber machst du das ganz bewusst jeden Tag? Nimmst du dir gerade, wenn es stressig ist und du kurz vorm Hyperventilieren bist, eine kurze Auszeit zum bewussten Atmen und Wassertrinken, damit dein Hirn in top Form ist? Leider viel zu selten. Gerade wenn der Stress ausbricht, vergessen wir uns selbst zu versorgen und auf uns zu achten. Deswegen ist es so wichtig diese kleinen Dinge zur Routine werden zu lassen. Sie sind Teil einer digitalen Überlebensstrategie und ein persönliches Mittel gegen drohende Überforderung.

Was sich hinter den Tipps verbirgt und wie wir auch digital dabei unterstützt werden können, verraten wir beim nächsten Mal.

Autoren: Dr. Sandra Niedermeier (info (at) sandra-niedermeier.de) und Monika Tröppner (kontakt (at) life-potential.de )

 

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