22.11.2018  |  Markus Brand

Lizensierte Analysemethoden – ein Win-Win-Win-Modell in Training, Coaching und Beratung. Wie Sie, Ihre Kunden und der ganze Berufsstand durch zertifizierte Maßnahmen profitieren

Wofür diagnostikbasierte, zertifizierte Persönlichkeitsanalysen?

Bei Handwerkern gilt die einhellige Meinung: Die berufliche Qualifikation vorausgesetzt, ist jeder Handwerker nur so gut wie sein Werkzeug. Kein Friseur mit stumpfen Scheren, kein Schreiner mit rostiger Säge, kein Schneider ohne Maßband gewinnt unser Vertrauen. Und was ist mit Ihnen?

Sie sind Trainer, Coach oder Berater, und Sie sind ein Profi in dem, was Sie tun. Sie haben Erfahrung, Empathie und kreative Lösungsstrategien. Aber wie viele Handwerkszeuge haben Sie in Ihren Schubladen, die:

  • Ihre Arbeit erleichtern, effizient und effektiv machen
  • Ihre Beratungsmöglichkeiten stützen und erweitern
  • Ihre Zielgruppe vergrößern
  • Ihren Kunden die Sicherheit geben, einen Profi vor sich zu haben, der sich mit den neuesten Methoden seines Fachs umfassend auskennt und sie zu nutzen weiß?

Tools sind Handwerkszeuge. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Jedes für eine bestimmte Aufgabe. Sie tapezieren ja auch nicht mit dem Hammer. Und wenn Sie eben nur einen Hammer haben, werden Sie Schreiner und nicht Maler.
Im beratenden Bereich gibt es wenige Normierungen, Kategorisierungen und Standards. Das liegt in der Natur der Sache. Allein schon beim Festlegen von Definitionen gerät der Konsens ins Wanken. Doch selbst in der Kunst, die alles sein kann und darf, gibt es Werkzeuge und Techniken. Wie man diese nutzt, ist des Künstlers Angelegenheit. Diese Freiheit können wir Trainer, Coaches und Berater uns auch nehmen. Und gleichzeitig Standards schaffen. Denn auch wir verfügen inzwischen über wissenschaftlich fundierte, valide und reliable Methoden.
Nicht jedes Werkzeug passt zu jedem Berater und zu jedem Kundenauftrag. Doch wie ein Schneider mehrere Scheren für unterschiedliche Stoffqualitäten und Aufgaben hat, hat unsere Branche inzwischen etliche wirklich gute, zertifizierte und vor allem: validierte Methoden, die unsere Arbeit verbessern können. Doch welches sind das und welche davon brauchen Sie in Ihrem „Methodenkoffer“?

Was ist Schnickschnack, was ist gutes Werkzeug?
Wer sich mit nach zertifizierten Tools zur Persönlichkeitsdiagnostik, zur Ermittlung von Motiven, Werten, Verhaltenspräferenzen oder Fähigkeiten umschaut, darf das auch kritisch machen. Denn diese Themen sind schwer greifbar und von daher schwer validierbar. Doch unterschätzen Sie die Wissenschaft nicht. Viele Trainer, Coaches und Berater setzen zertifizierte Persönlichkeitsanalysen ein, die Lichtjahre entfernt von den so genannten „Persönlichkeitstests“ in beliebten Frauenzeitschriften und im Internet sind. Für viele Verfahren gibt es inzwischen belastbare Studien, die deren sinnvollen Einsatz mehr als bestätigen. Deshalb ist die Überprüfung der Wissenschaftlichkeit einer Methode immer ein guter erster Schritt bei der Auswahl.
Noch viel wichtiger aber ist, was Sie damit machen wollen. Diagnostikbasierte Persönlichkeitsanalysen eignen sich ganz allgemein

Sie stärken Ihre Reputation und Umsätze
•    Ihre Vita ist Ihre Visitenkarte, wenn es um Qualifikation und Eignung geht. Kunden lassen sich gerne von Fakten beeindrucken. Wobei hier oft der Grundsatz gilt: Viel hilft viel. Wenn jemand viele Qualifikationen und Zertifikate vorweisen kann, schafft das einen guten Eindruck.
•    Noch viel besser ist dieser Eindruck allerdings, wenn Ihre Kunden diese Qualifizierungen nachvollziehen können.  Dann haben sie das beruhigende Gefühl, mit Ihrem persönlichen Anliegen in guten Händen zu sein.
•    Sie sind besser für Ihre Zielgruppe zu finden. Denn die Kunden verlangen und schätzen klare, vergleichbare Ansagen. Sieinformieren sich und nutzen ihr (Halb-) Wissen über verschiedene Tools, um sich einen Trainer oder Coach auszuwählen
•    Um Passivumsätze zu generieren: mit dem Vertrieb von Persönlichkeitsanalysen profitieren Sie von den unterschiedlichen Einkaufspreisen für sie als lizensierter Partner und ihrem Verkaufspreis zum Kunden.
•    Lizensierungen wirken wie Titel. Sie können also ihre Tagessätze mit gutem Selbstbewusstsein erhöhen.
•    Doch auch mit Blick auf Kooperationen mit Kollegen sind Zertifizierungen interessant: Tools bieten eine Basis für Zusammenarbeit, zum Austausch über berufliche Themen, zum Schaffen von gemeinsamen Gesprächsgrundlagen und Normen.
Mit Tools schaffen Sie eine Gesprächsbasis mit Kunden
•    Um eine Gesprächsgrundlage mit dem Kunden zu schaffen
•    Um den Kunden da abzuholen, wo er steht. Sie be/urteilen nicht. Denn nicht Sie sind es, der Ihrem Kunden seine Persönlichkeit „erklärt“ – der Kunde ist es selbst. Schließlich ist er der Experte für sich selbst. Er beschreibt anhand der Methodik seine Vorlieben und Sichtweisen, die das Tool zusammenfasst. Sie als Berater sind es, der daraus dann ein sinnvolles Ganzes macht, mit dem Sie Ihren Kunden weiterhelfen können.
•    Um es Ihrem Kunden leichter zu machen, anhand des sachlichen Hintergrunds auch über schwierige Themen zu sprechen.
•    Um den roten Faden zu behalten, auch wenn das Gespräch sehr persönlich wird.
•    Um komplexe Persönlichkeitsstrukturen und innere wie äußere daraus resultierende Konflikte ihrem Kunden anschaulich und vereinfacht näher zu bringen.
Für unterschiedliche Beratungsbereiche
Je nach Tool bereichern Sie Ihr Tätigkeitsspektrum in verschiedene Richtungen: Organisationen
•    wollen Ihre Kunden besser verstehen
•    Ihre Mitarbeiter besser auswählen, besser qualifizieren und optimal einsetzen
•    Führungskräfte entwickeln
•    ein kulturgerechtes Changemanagement auf den Weg bringen
•    zielgruppenspezifisches Personalmarketing
•    Chancen und Synergien für die Teamarbeit entwickeln
•    Unterschiede konstruktiv nutzen
Wie schon zu Beginn gesagt: Nicht für jedes Thema eignet sich jedes Tool. Aber durch Zertifizierungen in verschieden persönlichkeitsbasierten Diagnostikinstrumenten erweitern Sie Schritt für Schritt Ihren persönlichen Horizont, die Qualität Ihrer Arbeit und Ihren Kundenkreis.

Fazit:
Erweitern Sie Ihr Handlungsspektrum und Ihre Beratungskompetenz durch zertifizierte Methoden und tragen Sie so dazu bei, Standards für unsere Branche zu schaffen. Suchen Sie sich aber einen Lizenzpartner, der viel Erfahrung hat, gute Reputation auf dem Markt und auch nach der Zertifizierung kundenorientiert handelt.

Die praktische Umsetzung: Was mache ich denn jetzt?
•    Informieren Sie sich, welche zertifizierten Methoden bei Ihren Kunden und Kollegen die größte Akzeptanz finden.
•    Bekommen Sie einen Überblick der gängigen Methoden, u.a. über HR Messen oder Literatur (z.B. „Handbuch der Persönlichkeitsanalysen“)
•    Informieren Sie sich über die wissenschaftliche Validierung dieser Methoden und über die Passung zu Ihrer Arbeitsweise.
•    Nehmen Sie für den Anfang erst einmal ein oder zwei zertifizierte Methoden in Ihr Portfolio auf, und lernen Sie, diese als wertvolle Unterstützung Ihrer Arbeit einzusetzen. Denn das schönste Zertifikat nützt nichts, wenn es Ihre Arbeit nicht voranbringt.
Hilfreiche ergänzende Webseiten und Informationen
•    Brand, Markus ; Ion, Frauke; Wittig, Sonja: Handbuch der Persönlichkeitsanalysen: Die führenden Tools im Überblick, GABAL 2015
•    www.institut-fuer-persoenlichkeit.de/institut/

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