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Was uns antreibt

„Coaching boomt“, so die einhellige Meinung derer, die den Markt genau beobachten. Als eine Journalistin fragt, wie denn die Wirksamkeit von Coaching nachzuweisen und somit auch der hohe Stundensatz zu rechtfertigen sei“, bekommt sie zu hören: „Wer heilt hat Recht!“.

Wir von der Fachgruppe „Coaching – quo vadis?“ meinen, neben der Wirksamkeit gibt es noch einige andere relevante Faktoren. Wir hatten das Jahr über viel Stoff für den Austausch denn:

Der Coaching-Markt ist schon länger in Aufruhr

Hier einige Aspekte:

  • Jede und jeder kann sich Coach nennen und einheitliche Zugangsvoraussetzungen sind noch lange nicht in Sicht – trotz unzähliger wissenschaftlicher Studien und obwohl Verbände und Dachverbände mit strengen Kriterien für die Ausbildungsqualität und die Zertifizierung von Coaches sorgen.
  • Frisch ausgebildete Online Coaches gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Eine Reihe von Offline Coaches alter Schule bestreiten die Wirksamkeit von Online Coaching vehement. Für die Anbieter von diversen Coaching-Plattformen sind sowohl halbstündige Coachings, als auch die 24/7 Verfügbarkeit KI-gestützter Coach-Avatare und Chatbots zukunftsweisende Verkaufsoptionen.
  • Investoren schreiben im aktuellen Mindfulness- und Achtsamkeitshype dem Online-Coaching eine potenzielle Marktentwicklung zu. Die bekannte Investitionssumme für die Digitalisierung des deutschen Coaching-Marktes im Jahr 2020 reicht an die 100 Millionen Euro allein für fünf Unternehmen. Wieviel Online Coaching-Stunden für 150€–220€ müssen verkauft werden, bis sich diese Investition gerechnet hat?
    Ohne Werbung wird das nicht klappen: So gibt es zukünftig wahrscheinlich nach 10 Minuten Online Coaching eine kurze Unterbrechung mit Zahnpastawerbung für „Das schönste Lächeln der Welt“?
  • Coaching-Plattformen durchpflügen den Markt: CoachHub, Sharpist, mycoach, bettercoach sind die Akteure der Disruption. Vergleichbare Disruptionsbeispiele kennen wir von: Booking.com, Spotify, verofox, check24 u.a.

Was haben wir als Fachgruppe gemacht? Was haben wir vor?

Als Fachgruppe diskutieren wir Szenarien, probieren neue Methoden aus, arbeiten immer agiler, halten auch mal an bewährten Methodiken fest und stehen immer für Qualität im Coaching:

  • Weil es für viele Menschen in Coaching-Prozessen interessant ist in den Spiegel zu schauen, haben wir in 2020 regelmäßig Persönlichkeitsmodelle in Interviewform vorgestellt und eingeladen, sie auszuprobieren. (Siehe News & Facts mit 8 Beiträgen)
  • Weil wir kollegialen Rat schätzen, bringen wir 2021 ein weiteres Online-Intervisionsformat ein und bieten Kolleginnen und Kollegen an, sich fundiert und angeleitet auszutauschen.
  • Als Fachgruppe bieten das Format „ConceptTALK“ an. Einen Diskurs zur Zukunft des Coachings. Wir diskutieren Sichtweisen und Erfahrungen zu aktuellen Themen wie: Coaching Boom, Onlinemethodik, neue Formate und Qualität im Coaching. 
Es ist uns wichtig, den Dialog auf einem hohen Niveau zu halten. Wir freuen uns über Euer Interesse, liebe Coach-Kollegin, lieber Coach-Kollege!


Text: Mario Sander
für die Fachgruppe  „Coaching – quo vadis?“

Mitglieder

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